Self-Hosting
Ich geb’s zu: Als die Meldung über die neue kritische WordPress-Lücke reinkam, hab ich erstmal kurz geschluckt. Nicht wegen der Lücke selbst – die kommen und gehen –, sondern wegen des Datums. Ich hatte am 17.07. gepatcht. Die ersten Exploit-Versuche liefen laut meinen Logs am 18.07. an.
Ein Tag. Das war’s.
Hätte ich das Update aufgeschoben – “mach ich nächste Woche, ist ja nur ein Blog” – wäre ich vermutlich mit dabei gewesen.
Ich geb’s zu: Ich habe jahrelang einfach Cloudflare Tunnels genommen. War bequem. Hat funktioniert. Und irgendwann hab ich aufgehört, darüber nachzudenken, was da eigentlich mit meinem Traffic passiert.
Dann stolperte ich über Pangolin – und plötzlich hatte ich dieses unangenehme Jucken im Hinterkopf:
„Muss das wirklich alles über Cloudflares Server laufen?”
Kurze Antwort: nein. Lange Antwort: dieser Blogpost.
Was ist Pangolin überhaupt?
Pangolin ist ein Open-Source-Projekt von Fossorial – übrigens ein YC 2025-Unternehmen, was zeigt, dass da mehr dahintersteckt als ein Wochenendprojekt. Im Kern ist es eine selbst gehostete Alternative zu Cloudflare Tunnels, die auf WireGuard basiert und gleichzeitig Reverse Proxy, VPN und Zero-Trust-Zugriffskontrolle in einem vereint.